Tagebuch

Archiv der Saison 2005



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Saison 2005

Hier findet ihr alle News und Berichte der Saison 2005


Bikrennen im Goms

12. September 2005

Gestern um 10 Uhr fiel der Startschuss zum traditionellen Gomer-Bike-Rennen, das von Blizingen nach Oberwald führte. Von Beginn an fuhr ich an der Spitze, und war nach den ersten drei Steigungen mit Claudio Wenger aus Ernen alleine in Führung, welche wir kontinuierlich ausbauten. In Obergesteln, im bekannten Lärchenstutz trennte ich mich auch von meinem letzten Gefährten, und nahm somit die letzten Kilometer alleine in Angriff. So baute ich meinen Vorsprung noch auf fast 1min aus, und ereichte das Ziel als nasser aber doch strahlender  Sieger. Jetzt freue ich mich natürlich noch auf mein Heimrennen, das am 25.September in Grengiols stattfindet. Bikerennen Grengiols Anmeldungen unter  schalbetter.hr@rhone.ch.

Vom zweiten zum ersten

5. September 2005

Ein erfolgreiches Wochenende geht zu Ende. Am Samstag startete ich im Urnerland (Göschenen)  an einem Bikerennen was zu einem Reinen Teamrennen wurde.  Zum Schluss reichte es mit 1sec. Rückstand auf  Team Kollege Kylli Planzer für den 2. Rang. So konnte Planzer  seine Führung im Urnercup ausbauen. Am Sonntag ging’s dann ins Unterwallis nach Chalais-Vercorin, wo ich ein Strassenrennen fuhr, welches ich Solo gewann, und zugleich den alten Streckenrekord von den ehemaligen Strassen Profi Pascal Richard um 1min egalisierte.

Auf dem Weg zur Besserung.

29. August 2005

Am vergangenen Samstag reiste ich nach Bern zum Swisspower Cup Finale. Als erstes stand am Samstag um 18.00 Uhr ein Short-Race auf dem Programm. Da wollte ich vor dem Hauptrennen vom Sonntag mal testen, wie es mit meinem Rücken so steht. Zum Schluss reichte es zum 13.Rang, mit dem ich sehr zufrieden war. Am Sonntag um 14.00 Uhr viel der Startschuss fürs Hauptrennen, wo ich einen super Start erwischte und mich bei dem Top- Teilnehmerfeld bei Rang 20 einreihen konnte. Nach Halbzeit des Rennens spührte ich wieder meinen Rücken und musste somit noch ein paar Fahrer ziehen lassen. Am Schluss beendete ich das Rennen auf dem 31.Rang, was sicherlich nicht mein bestes Resultat war, aber da ich jetzt seit 2 Wochen nicht mehr trainieren konnte, bin ich mit meinem Rennen sehr zufrieden. Als nächstes werde ich noch das eine oder andere regionale Rennen fahren, bevor ich mich in die Winterpause begebe.

Start in Bern?

25. August 2005

Nach dem ich jetzt seit dem vergangenen Samstag  nicht mehr auf dem Rad war. Bin ich heute das erste Mal wieder aufs Rad gestiegen, um eine Stunde locker zu fahren. Nun obwohl mir meinem Physiotherapeut ab rät das Final Rennen am kommenden Wochenende zu fahren, werde ich trotz dem Starten. Weil wenn man das Final Rennen nicht fährt, fällt man aus der Gesamtwertung, und daher werde ich dieses Rennen noch fahren. Aber nach diesem Wochenende, werde ich meine Saison beenden, und meinen Rücken schonen. Was mir nicht viel ausmacht, denn nach diesem Wochenende sind die Top Rennen in der Schweiz vorbei. Abgesehen von zwei Marathonrennen. Aber sicherlich werde ich noch dass eine oder andere Regionale Rennen fahren, wenn es mit meinem Rücken wieder besser steht. Nun jetzt werde ich zuerst mal schauen wie es mir am kommenden Sonntag geht. Startliste

Ein schmerzender Rücken

22. August 2005

Am Freitag gegen Mittag fuhr ich ins Urnerland, um dort ein 30min Bergrennen zu fahren, und dann am Samstag von da aus nach Samedan (GR)  zum Swisspower Cup zu Reisen. Doch leider kam alles anders, nach dem ich beim Freitag Rennen schnell mal in Führung lag, viel ich plötzlich zurück, da ich starke Rückenschmerzen bekam. So beendete ich das Rennen auf einem miserabeln 13. Rang, mit dem ich alles andere als zufrieden war. Nach dem Rennen ging ich mit unserem Teamchef ins Krankenhaus, wo alles kontrolliert wurde. Nun habe ich ein Trainingsverbot führ die nächsten Tag. So fuhr ich dann am Samstag statt in den Graubünden, wieder nach Hause. Jetzt werde ich in den nächsten Tagen zu einem Physiotherapeuten gehen, um meinen Rücken und meine Hüfte wieder zu richten, die ich mir beim Rennen in La Chaux de Fonds verschoben habe. Wo ich ja wegen eines Sturzes das Rennen aufgab. Und hoffe das ich führ das kommende Wochenende  beim Swisspower Cup Finale  in Bern wieder 100% fit bin.

Rang 10 und dann....

15. August 2005

Nach dem ich am Samstag mit meinen Teamkollegen die Strecke besichtigt hatte, gingen wir ins Hotel, wo ich mich fürs Short-Race-Rennen vorbereitete. Dies war ein Sprintrennen von rund 20 Minuten mit mehreren Sprintwertungen, und führte um Hausecken und über Treppen, was für ein riesen Spektakel sorgte. Schon von Beginn an konnte ich vorne mitfahren und beendete das Rennen auf dem 10. Rang.  Anschliessend  bereitete ich mich auf das Sonntag- Rennen vor, wo um halb drei Uhr der Startschuss viel. Doch schon in der ersten Runde hatte ich einen Sturz, und musste nach der 2. Runde das Rennen aufgeben, da ich starke Rückenschmerzen hatte. Weiter geht’s am kommenden Samstag in Graubünden (Samedan).

Höhentraining und Rennen

8. August 2005

Nachdem ich mit ein paar Teamkollegen die ganze Woche auf der Bettmeralp trainierte, entschloss ich mich zum Training an diesem Wochenende das Simplon Race in Brig zu fahren. Nach 20min setzte ich mich von den anderen Fahrern ab, und fuhr ab diesem Zeitpunkt ein einsames Rennen. So erreichte ich das Ziel nach 2h 24min. und 8min. Vorsprung auf den 2. als Sieger.  Wieder konnte ich so einmal mehr meine momentan gute Form bestätigen. Nun werde ich am kommenden Wochenende beim Swisspower Cup in La Chaux de Fonds starten, und wie immer mein Bestes geben. Rangliste

O-Tour

1. August 2005

Ein erfolgreiches Wochenende geht zu Ende. Am Freitag startete das einzige mehr Etappen- rennen der Schweiz im  Obwadischen Sarnen, mit einem Prolog,  den ich auf dem guten 8.Rang beendete. So war der Start geglückt, und so sollte es auch weiter gehen. Am Samstag um 2 Uhr Nachmittags starteten wir dann ins Cross-Country Rennen, wo ich von Beginn an vorne mitmischte, und das Rennen auf dem super 3.Rang beendete. Nun hiess es sich zu erholen, damit ich am Sonntag im Marathon wieder fit bin. So starteten wir um 10Uhr  auf die 80km lange Marathon Strecke. Wo ich wieder von Beginn an vorne mit fuhr, und bei km 50 auf dem 4.Rang lag. Doch leider faste ich dann einen Reifenschaden und fiel weit zurück. Doch nach einer harten Aufholjagd fuhr ich wieder nach vorne und wurde zum Schluss noch 12. In der Gesamtwertung  reichte es noch für den 9. Schlussrang. Und so geht ein weiteres Rennwochenende zu Ende. Ranglisten

SM Champery

19. Juli 2005

Am vergangenen Samstag war es soweit, die Schweizermeisterschaft in Champery stand vor der Tür; eines meiner Saisonziele. Da ich am vergangenen Wochenende am Aletsch-Bikemarathon startete, musste ich meine Erwartungen etwas zurück setzen, da man mindestens 2 Wochen braucht, um sich von so einem Rennen ganz zu erholen. Ich startete um 16.00 Uhr ins Rennen, wo ich einen super Start erwischte. Bald einmal merkte ich, dass die Beine nicht so frisch waren, um bei dem hohen Tempo mitzuhalten und so fiel ich zurück, und fand einfach keinen Rhythmus. Doch zu meiner Überraschung reichte es trotzdem noch für einen guten 13. Rang, mit dem ich nach dem vergangenen Wochenende, und abgesehen vom grossen Rückstand sehr zufrieden bin. Nun mache ich ein paar Tage Pause und bereite mich auf die zweite Saisonhälfte vor. Als nächstes steht die O-Tour auf dem Programm. Rangliste SM

Der erste Marathon Sieg

11. Juli 2005

Gestern stand ich morgens um 7.00 Uhr mit vielen anderen Bikern bei der Talstation Betten-Bettmeralp am Start zum 1. Aletsch Bikemarathon. Doch schon in der ersten Steigung zur Tunetschalp setzten sich Daniel Parradie, Christian Biffiger, Daniel Suter und  ich vom Rest des Feldes ab. Als es in die Abfahrt ging konnte ich mich von dieser Gruppe absetzen und hatte dann  anfangs Steigung Richtung Breithorn mit meinem Teamkollegen Daniel Suter einen Vorsprung von rund einer Minute.
Doch in der Steigung zum Breithorn schloss Parradie wieder auf und so fuhren wir zu dritt hoch zum Breithorn. 1 km vor dem höchsten Punkt erhöhten Suter und ich etwas das Tempo und setzten uns somit wieder von Parradie ab und  fuhren in der anschliessenden Abfahrt 3 Minuten heraus. Die 3. Steigung fuhr ich noch mit Teamkollege Daniel Suter, von dem ich mich dann in der Abfahrt nach Ausserbinn trennte. Von da an fuhr ich dann ein einsames Rennen. Am Fusse der letzten Steigung zur Fiescheralp hatte ich noch einen Vorsprung von 8 Minuten und so suchte ich mir einen guten Rhythmus, den ich bis ins Ziel durchziehen konnte. Auf der Fiescheralp schloss dann Daniel Parradie zu mir auf und so gab ich in der letzten kurzen Steigung noch mal Gas.
Am Schluss ging ich auf der Bettmeralp mit einem Vorsprung von 100 Metern in die Schlussabfahrt durchs Ziel. Gratulation und ein riesen Kompliment an den Veranstalter.

Marathon SM

4. Juli 2005

Gestern startete ich an der Marathon-Schweizermeisterschaft in Champery. Ein Rennen, das ich nur zum Training fuhr. Als ich mich vom Start aus direkt in der Spitzengruppe befand, zeigte mir das wiederum, dass die Form stimmt. Doch bei der ersten längeren Abfahrt fasste ich mir einen Platten, den ich leider nicht mehr reparieren konnte. So musste ich Rund eine Stunde zu fuss gehen, und mein Bike bis zum nächsten Ort schieben; wie heisst es so schön, wer sein Bike liebt der schiebt oder ;-).  Und so war es aus mit dem Rennen, und ich besichtigte dann im Ziel noch die XC SM Strecke, wo ich dann in 2 Wochen fahren werde. Zuvor starte ich noch an meinem Heimrennen, dem Aletsch-Bike- Marathon.

Brig-Furka

27. Juni 2005

Am Sonntag um 7.50 Uhr startete ich in Brig  beim Strassenrennen auf den Furkapass. Nachdem das Rennen in Mörel offiziell freigegeben Wurde, wurde schnell ein mal ein hohes Tempo angeschlagen, wodurch sich vorne die Besten absetzten. Somit waren wir noch rund eine zehnköpfige Spitzengruppe. Doch dann ging’s bei Oberwald in die Steigung zum Furkapass,  wo ich mich dann vor der Rhonequelle zum Angriff entschloss, und mich von der Gruppe absetzen konnte. Von da fuhr ich ein einsames Rennen zur Passhöhe, und gewann das Rennen, trotz dem, dass ich noch 1 km mit einem platten Reifen fuhr. Nun abgesehen davon, dass ich darum den Streckenrekord nicht unterbieten konnte war ich sehr zufrieden.

Höhentrainingslager

15. Juni 2005

Nun seit der letzten Woche, bin ich auf der Bettmeralp im Höhentrainingslager. Was soviel heisst, wie oben auf 2000 m.ü.M zu schlafen, und unten im Tal trainieren, dies sollte sich vor allem im Hinblick auf die Schweizermeisterschaft vom 16.Juli in Champery  (Unterwallis) lohnen. Was eines meiner Hauptsaisonziele ist. Nun werde ich in den nächsten Wochen die gute Höhenluft geniessen, und mich bestens auf die noch bevohrstehenden Rennen vorbereiten. Damit die Form am 16. Juli auch stimmt.

Ein top Wochenende

13. Juni 2005

Gestern Startete ich in Savognin beim  6. Swisspower Cup Lauf. Wo ich  mich von Runde zu Runde vorarbeiten konnte, und das Rennen auf dem guten 9. Rang beendete. Womit ich überaus zufrieden bin. Somit entschloss ich mich spontan noch am Sonntag bei uns ein Strassenrennen zu fahren. Welches von Visp nach Grächen führte, wo ich als erster  die Ziellinie überqueren konnte. Nun so könnte von mir aus jedes Wochenende ablaufen. Weiter geht’s am kommenden Sonntag in Grächen wo der 7. Lauf des Swisspower Cups halt macht.  Ranglist Swisspower Cup

Die ersten Punkte

06.Juni 2005

Nach dem ich am vergangenen Montag vom Weltcup in Belgien nachhause kam, hatte ich kaum Zeit mich zu entspannen. Den schon am Mittwoch, packte ich wieder meinen Koffer, und machte mich auf den Weg nach Nord Deutschland (Willingen), da ich das nächste Weltcup Rennen bestritt. Da es diesmal keine Quali gab, konnte ich mich voll und ganz aufs Hauptrennen konzentrieren. Da ich mich von Startposition 160 nach vorn arbeitete, und das Rennen auf  einem super 72.Rang beendete. Somit holte ich mir meine ersten Weltcup Punkte, worauf ich ziemlich stolz bin. Rangliste

Weltcup Belgien

30. Mai 2005

Am vergangenen Wochenende war ich in Belgien Houffalize. Wo das 3. Weltcup Rennen über die Bühne ging. Nach dem ich in Spa beim ersten Weltcup auf den 120. Rang fuhr, erhoffte ich mir hier schon etwas mehr. Da das Wetter endlich auch mal mitspielte, fuhren wir bei sonnigem und heissem Wetter  und rissigem Publikum  zwei tolle Rennen. Zwei Rennen heisst die Quali vom Samstag und das Hauptrennen vom Sonntag. mehr

Weiter gehts

24. Mai 2005

Nach dem ich am vergangenen Wochenende in Hasliberg (BE) das Rennen frühzeitig beenden musste, gilt nun die ganze Aufmerksamkeit wieder dem nächsten Rennen. Ein  Weltcup Rennen  im (Belgischen) Houffalize. Wie beim letzten mal, muss ich mit sicher wieder am Samstag ein Qualirennen über 2 Runden fahren. Wie immer, werde ich mein Bestes geben, und freue mich schon richtig auf dieses Rennen. Mehr erfahrt ihr nächste Woche hier.

Die Vorschau

19. Mai 2005

Nach dem Swisspower Cup in Perrefitte, wo ich bei schwierigen und nassen Verhältnissen auf den guten 20. Rang fuhr, folgt nun erneut ein Swisspower Cup Rennen im Bernieschen Hasliberg. Worauf ich mich schon richtig freue. Obwohl ich die Strecke von Hasliberg liebe, hatte ich auch schon Pech, doch wenn alles gut lief waren es immer Top Resultate. Nun lass ich mich mal überraschen. Hoffe nur das es mal schönes und trockenes Wetter hat und vorallem warmes. Doch wie immer, werde ich alles geben was ich kann.

Weltcup Hoffalize

30.Mai 2005


Donnerstag
Nach dem ich am Donnerstagmorgen bei Roli in Zug war, machten wir eine schöne lockere Biketour auf den Zugerberg, und genossen das schöne Wetter.

Freitag
Am Freitagmorgen ging’s richtung Belgien, wo wir gegen 14.30 Uhr in Houffalize ankamen. Nach dem wir das Hotel bezogen hatten, ging’s zur Startnummerausgabe.  Anschliessend machten wir noch eine Besichtigungsrunde, um uns erst noch ein Bild davon zu machen, was uns im Rennen (Qualirennen) erwartet. Es ging auch darum die technischen stellen zu begutachten und die idealen Linien zu suchen. Danach musste man zurück ins Hotel, um sich von der Reise und allem zu erholen. Beim Nachtessen hies es wieder die Speicher zu füllen und noch den Tagesablauf vom Samstag zu planen. Anschliessend gingen wir zu Bett.

Samstag
Um 11.00 Uhr war der Start zum Qualirennen, welches sich über 1 kleine und 1 grosse Runde erstreckte. Gemeldet waren 290 Fahrer was hies, 110 waren Gesetzt  und der Rest musste an der Quali um seinen Startplatz kämpfen. Von den 180 Fahrern konnten sich die ersten 100 Qualifizieren. So nahm ich es eher locker und versucht mich so gut als möglich zu schonen für das Hauptrennen vom Sonntag. Da ich in der letzten Startreihe stand, hies es beim Start Plätze gutzumachen -  icg kam nach der ersten Runde als 96. durchs Ziel und fuhr dann ein lockeres Tempo. Ich war zum Schluss sogar noch auf Rang 73 vorgefahren. (Rechnung ging auf). Den Rest des Tages lag ich nur noch im Liegestuhl vor dem Hotel, schaut mir die restlichen Rennen an und erholte mich für das Hauptrennen vom Sonntag.

Sonntag
Um 8.00 Uhr stand ich auf und machte noch mein Bike rennbereit, bevor ich um 9.00 Uhr zum Frühstück ging. Danach machte ich mich bereit fürs Rennen, dass um 14.00 Uhr startete. Es waren 210 Startende und ich stand wieder in der letzten Reihe. Also hies dies, auf den sieben Runden überholen und überholen, doch ich fühlte mich super, und somit fiel mir das relativ leicht. So konnte ich von Runde zu Runde zwischen 10 und 20 Plätzen gutmachen. Zwei Runden vor Schluss war ich schon auf Rang 98, somit rechnete ich mir einen Rang in den Punkten aus, was hies in die ersten 75. zu fahren. So gab ich noch mal richtig Gas und wusste, dass ich es schaffen kann. Leider wurde ich im Ziel raus genommen und wurde 85er - nun schade. Aber trotzdem bin ich mehr als zufrieden, denn ich bin wirklich ein starkes  Rennen gefahren.

Vernunft vor Ergeiz

8. Mai 2005

Nach dem ich  gestern Samstag auf die Vernunft, als auf den Ergeiz gehört habe, bin ich also nicht nach Biel an den 3. Swisscuplauf gegangen. Da es mir nicht möglich war, mit den Prellungen ein Bikerennen zu fahren. So ging ich dann erst gegen Abend mit einem Kollegen eine halbe Stunde aufs Rad. Damit ich sehen konnte, ob ich wenigstens heute das Regionale Strassenrennen fahren kann. Wo ich dann zum Entschluss kam, das ich es probieren könnte, da es die Prellungen  auf dem Asphalt  nicht so durchschüttelt wie im Gelände. Und so Startete ich heute um 9Uhr ins Rennen. Am Anfang hatte ich etwas Mühe mit der Bewegung, was sich dann aber mit der Zeit legte. Doch ich muss schon sagen, ich fühlte mich nicht so locker, wie sonst auf dem Rad.  Aber trotz dem, war ich sehr zufrieden und wurde im Sprint 3. und gewann die Sprintwertung. Nun, jetzt werde ich mich noch etwas schonen, und Mitte Woche mal einen Versuch mit dem Bike machen. Aber das wird schon gut gehen.

Mit Blaulicht durch Genf

5. Mai 2005

Der heutige Tag ist zu vergessen. Nach dem der Startschuss zum Rennen fiel, ging’s gleich ziemlich hektisch  zu und her. Immer wieder gingen Angriffe aus dem Fahrerfeld, die ich alle mit ging. Leider konnten sich diese Angriffe nie absetzen. Da beschloss ich mich, mal eine Runde die Angriffe nicht zu kontern oder mit zugehen, da ich wusste, dass ich dies nicht aufs ganze Rennen durchziehen kann. Doch genau in dieser 4.Runde von 7 schafften es 8 Fahrer , sich vom Feld zu lösen, welche  ich dann nie mehr sah, denn in der 4. Runde begann es auch noch zu regnen,  was mir und ein paar anderen Fahrern in der 5. Runde zu Verhängnis wurde. Als wir mit rund 60km/h in eine Linkskurve fuhren,  sah ich, wie von den 5 Fahrern vor mir, einem nach dem anderen das Rad unter dem Hintern weg Rutschte. Eh ich mich versah, flog ich schon Richtung Randstein. Das war das Aus für mich, kurz darauf lag ich in einem Krankenwagen  und fuhr mit Blaulicht ins Kantonsspital nach Genf. Dort lag ich führ 5 Stunden, und wurde von Kopf bis Fuss untersucht. Zum grossen Glück stellte sich heraus, dass es nur Prellungen  und Schürfungen sind. Nun, ob ich am Samstag das Rennen fahren werde, entscheide ich erst am Samstagmorgen. ...



Mit Blaulicht durch Genf

5. Mai 2005

Der heutige Tag ist zu vergessen. Nach dem der Startschuss zum Rennen fiel, ging’s gleich ziemlich hektisch  zu und her. Immer wieder gingen Angriffe aus dem Fahrerfeld, die ich alle mit ging. Leider konnten sich diese Angriffe nie absetzen. Da beschloss ich mich, mal eine Runde die Angriffe nicht zu kontern oder mit zugehen, da ich wusste, dass ich dies nicht aufs ganze Rennen durchziehen kann. Doch genau in dieser 4.Runde von 7 schafften es 8 Fahrer , sich vom Feld zu lösen, welche  ich dann nie mehr sah, denn in der 4. Runde begann es auch noch zu regnen,  was mir und ein paar anderen Fahrern in der 5. Runde zu Verhängnis wurde. Als wir mit rund 60km/h in eine Linkskurve fuhren,  sah ich, wie von den 5 Fahrern vor mir, einem nach dem anderen das Rad unter dem Hintern weg Rutschte. Eh ich mich versah, flog ich schon Richtung Randstein. Das war das Aus für mich, kurz darauf lag ich in einem Krankenwagen  und fuhr mit Blaulicht ins Kantonsspital nach Genf. Dort lag ich führ 5 Stunden, und wurde von Kopf bis Fuss untersucht. Zum grossen Glück stellte sich heraus, dass es nur Prellungen  und Schürfungen sind. Nun, ob ich am Samstag das Rennen fahren werde, entscheide ich erst am Samstagmorgen. ...

Die drei Rennen

4. Mai 2005

In den nächsten Tagen werde ich an 3 Rennen teilnehmen. Das erste Rennen findet morgen Donnerstag in Genf statt, es ist ein Strassenrennen das über 128km führt, und zum grössten teil flach ist. Dann am Samstag, folgt das zweite Rennen. Das ist der 3. Lauf des Swisspower Cups in Biel, wo ich um 16Uhr starten werde. Dann noch das dritte Rennen, am Sonntag in Gamsen, was erneut ein Strassenrennen ist.  Also wie man sieht, ein ziemlich intensives  Wochenende, dass ich nutze um noch rennmässig  zu trainieren.

Des Bikers Vater unser.

2. Mai 2005

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Bike,
deine Ausdauer komme, dein runder Tritt geschehe,
wie auf Asphalt so auch über Stock und Stein.
Unser täglichen Spaghetti gib uns heute und vergib
uns unsere Fahrfehler, wie auch wir vergeben unseren
müden Beinen und führe uns nicht auf die falschen Trails
sondern erlöse uns von den bösen Stürzen.
den dein ist die Kraft, die Ausdauer und die Schnelligkeit in Ewigkeit
Amen

2. Fahrtechnik Weekend

28. April 2005

Da ich an diesem Wochenende rennfrei habe, findet im Feriendorf Fiesch das 2. Fahrtechnik Weekend für Kids statt. Das Ganze wird organisiert und betreut von Michel Geri, Wenger Odilo, Andenmatten Claudio und mir. Das Ziel von diesen 3 Tagen ist es, den Kids den Bikesport etwas näher zu bringen, damit sie lernen ihr Bike besser zu beherrschen.  Ich bin sicher dass es ein Wochenende mit viel Spass und neuen Erfahrungen wird und freue mich auf diese wilkommene Abwechslung. 

Weltcup Spa

26. April 2005

Nun ist es Online, alles zum Weltcup vom vergangenen Wochenende im Belgischen Spa.  Ein Rennen das direkt auf der Formel 1 Strecke statt fand und immer wieder nebenan ins Gelände führte. Ein tolles Wochenende das ich mit dem Teamkollegen Roli Aböcherli und  Team Masseur Jules Läublin   verbringen durfte. Hiermit möchte ich mich bei den beiden bedanken, Roli der alles organisierte, und Jules der mir die guten Beine fit machte und auch Teamchef Beat Gisler der uns das überhaubt ermöglichte.

Weltcup in Spa

26. April 2005

Freitag:
Nach 6 Stunden im Auto sind wir am Freitag um 13:00 Uhr in Spa Belgien eingetroffen, wo wir dann als erstes ein Restaurant suchten, um etwas zu Essen. Anschliessend gingen wir zum Renngelände, wo wir unsere Startnummern holten und uns informierten, wann und ob wir am Samstag ein Qualirennen fahren müssen. Wie erwartet musste ich und weitere 149 Fahrer das Qualirennen fahren. Davon sicherten sich die ersten 28 Fahrer den Startplatz für das Hauptrennen vom Sonntag. Da hatte mein Teamkollege Roli Abächerli mehr Glück und musste keine Quali fahren. Nun hiess es die Strecke zu besichtigen, und dann ab ins Hotel und mich aufs Qualirennen vorzubereiten. Vor dem Essen ging’s noch schnell mal auf den Massagetisch um die müden Beine vom Reisen zu lockern. Und dann nach dem Essen ging’s ab ins Bett.

Samstag:
Morgens um 7:30 Uhr stand ich auf und stärkte mich am gut gedeckten Frühstückbuffet. Anschliessend machte ich mein Bike noch bereit und ging dann um 10:00 Uhr mit Roli und zwei österreichischen Kollegen auf die Strecke. Ich schaute mir nochmal alles genau an, und fuhr dann zurück zum Hotel, wo ich zum Mittag noch eine grosse Portion Spaghetti ass. Danach zog ich mich zurück ins Hotelzimmer um mich auf das Rennen vorzubereiten. Um 15:00 Uhr fuhr ich vom Hotel aus zum Renngelände und startete um 16:00 Uhr ins Rennen. Nach einem Top Start und 2 Runden, war ich dann im Ziel mit einem super 12. Rang und hatte somit die Quali geschafft. Dank Roli und Jules. Nun hiess es, sich so schnell als möglich zu erholen fürs morgige Hauptrennen. Zuerst eine Massage und dann die Speicher wiederfüllen mit Teigwaren und Reis. Um 22:00 Uhr endete dann ein harter und nerven zerrender Tag im Schlaf.

Sonntag:
Um 8:00 Uhr assen wir gemeinsam in aller Ruhe das Frühstück. Anschliessend zog ich mich wieder aufs Zimmer zurück und machte mich bereit für das Rennen um 14:00 Uhr. Also versuchte ich mich noch etwas zu entspannen. Danach fuhr ich mit Roli um 13:00 Uhr Richtung Renngelände, das übrigens inmitten der Formel 1 Strecke von Spa war und so fuhren wir noch eine Warm up Runde auf dem Formel 1 Kurs, was schon ganz was spezielles war.
Um 14:00 Uhr fiel der Startschuss auf der Start-Zielgerade des Formel 1 Kurses. Wo ich wie am Tag zuvor schon einen super Start erwischte und nach der Startschlaufe schon auf der 68. Position lag. Doch dann kam alles ganz anders. In der ersten Abfahrt faste ich einen Platten den ich so schnell als möglich versuchte zu reparieren, doch leider verlor ich zuviel und fiel auf den165 Rang zurück, was ich dann bis zum ende noch mit ca. Rang 120 wiedergutmachen konnte. Womit ich aber alles andere als zufrieden war.

Tja - trotz allem war’s ein Wochenende voller neuer Erfahrungen, die ich mit nach Hause nehmen konnte.

Bundesliga Cup

18. April 2005

Gestern um 13:45 Uhr startete ich mit dem Team zum ersten Bundesliga-Lauf in Münsingen. Bei einem 140er Fahrerfeld (mit den Top Cracks) versuchte ich mich von meiner hohen Startposition aus nach vorne zu arbeiten, was mir auch bestens gelang. Ich konnte mich von Runde zu Runde vorarbeiten. Schlussendlich reichte es für den 41. Rang, womit ich eigentlich sehr zufrieden bin, da ich wirklich während dem ganzen Rennen nie eine Krise hatte und immer mit Vollgas fahren konnte. Ich muss sagen, dass es so richtig Spass macht, wenn es von Rennen zu Rennen immer besser läuft ;-) Rangliste
 

Ab nach Deutschland

15. April 2005

Heute mach ich mich auf den Weg,  ins Urnerland, wo wir morgen mit dem Team nach Deutschland (Münsingen) nähe Stutgart reisen. Dort werden wir an einem Deutschen Bundesligarennen teilnehmen, um uns noch den nötigen Schliff für den Weltcup Auftakt vom nächsten Wochenende in Belgien (Spa) zu hollen. Der Deutsche Bundesliga Cup ist etwa, das selbe wie, bei uns der Swisspower Cup. Aber da lass ich mich jetzt mal überraschen. Auf alle Fälle bin ich voll motiviert, und werde wie immer mein bestes geben. Zum Rennen

Swiss Cup Reinach

3. April 2005

Heute gings endlich los. Nach dem gestrigen Short Race, ein Sprintrennen von 20 Minuten,  ging's heute erst richtig zur Sache. Es hiess: 2 Startrunden und 6 grosse Runden zu bewältigen.
Um 14.15Uhr fiel der Startschuss zum Rennen und wie immer wars ein echter Blitzstart, als ob das Ziel schon nach 200m wäre. Aber ich vermochte gut mitzuhalten und konnte mich gut vorarbeiten. Dann, zwei Runden vor Schluss, musste ich etwas Tempo wegnehmen, da ich plötzlich Krampferscheinungen hatte. Ich versuchte dann bewusst eher mehr mit Kadenz zu fahren, was sich zum Schluss noch mit einem zufriedenen 36. Rang bedankte: Offizielle Rangliste


Zum GP Oserhas

27. März 2005

Gestern Samstag um 16 Uhr, viel in Affoltern am Albis der Startschuss zum Elite Rennen, das über 100 Runden à 900m führte, und alle 10 Runden eine Sprintwertung war. Noch nie zuvor bin ich ein Kriterium gefahren, und war ziemlich überrascht wie schnell da gefahren wurde. Doch als ich mich nach ein paar Runden an die Hektische Fahrweise gewönnt hatte, arbeitete ich mich langsam nach vorne, und konnte mich da auch gut halten. Es hiess immer wieder bremsen und wieder auf 50km/h beschleunigen Sprint um Sprint.
Doch wenn’s um die Punkte ging, hatte ich nicht viel zu melden. Dafür habe ich einfach noch zuwenig Rennkilometer. Doch trotz allem konnte ich mich bis zum Schluss im Feld halten, und wurde 23er, womit ich meine Erwartungen bei weitem übertroffen habe. Nun gehen meine Vorbereitungen weiter, da am nächsten Wochenende der offizielle Bike Saisonstart in Reinach ist. Was mein erstes MTB Rennen dieser Saison sein wird. Na mehr dazu gibt’s wärent der kommenden Woche hier.

Rennen in Hindelbank

20. März 2005

Schon ist das erste Rennen vorbei, und ich war sehr überrascht, dass es schon so gut ging. Nach dem Claudio Andenmatten und ich in Hindelbank angekommen sind, warteten wir noch auf die Team Kollegen, Roli und Kylli. Gemeinsam machten wir uns  auf die Streckenbesichtigung.
Der Start verlief eher ruhig, da woll alle die erste Runde noch zur Streckenbesichtigung nutzten. Dann ging’s los, immer wieder gingen Angriffe, die sich aber nie richtig absetzen konnten. In der zweitletzten Runde, schafften es dann doch noch zwei Fahrer sich vom Feld abzusetzen. Dann ging’s hinten im Feld auch ziemlich hektisch zu und her, das Tempo wurde erhöht, und viele hatten mühe das Tempo zu halten. So setzte sich eine sechsköpfige Verfolgergruppe nochmals vom Feld ab, wo auch Team Kollege Roli und ich dabei waren. So nahmen wir die letzte Runde zu sechst in Angriff, und setzten uns auch schnell mal vom Feld ab.
Da Roli sehr sprintstark ist, beschlossen wir dass ich im auf den letzten 200m den sprint anziehe. Was dann auch hervorragend aufging und mit den Rängen 3 und 8 belohntwurden. Tja so könnt's weitergehen ;-)
Nächsten Samstag geht’s dann nach Zürich-Olten zum GP Osterhas.

Das erste Rennen

18. März 2005

Endlich ist es so weit, an diesem Wochenende findet in Bern (Hindelbank) das erst Vorbereitungsrennen auf der Strasse statt. Ideal um  die nötige Rennhärte für das erst Bikerennen in 3 Wochen zu hollen. Na, lass mich da mal überraschen. Wie diejenigen wissen, die selber Rennen gafahren sind, ist das erste Rennen der Saison immer die grösste Hürde.  Da man noch nicht den nötigen Biss hat, um sich zu quällen. Also mehr zum Rennen, erfahrt ihr in den Nächsten Tage.

Woche 10

13. März 2005

Diese Woche konnte ich nicht viel trainieren, da ich von Montag bis Mittwoch im Krankenhaus war, um eine Nasenverengung zu operieren. Danach hiess es ein paar Tage auf’s Training zu verzichten.
Da kam es mir gerade recht, dass wir dieses Wochenende an der Frühlingsausstellung im Urnerland mit dem Team anwesend sein mussten. Doch ganz verzichten konnte ich nicht, und habe am Samstagnachmittag doch noch mal schnell mit meinem Teamkollegen Roli eine freie Stunde gefunden, wo wir uns die müden Beine vom Herumstehen etwas lockerten - was sehr gut tat.
Anschliessend ging’s wider an die Arbeit. Nach dem Essen endete der Abend in lustiger (singender ;-) Gesellschaft.
Der Sonntag verlief eher stressig und ging daher wie im Fluge vorbei ;-). Ich wahr froh um 18.00 Uhr wider zuhause zu sein. Jetzt freue ich mich wieder auf’s morgige Training.


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